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Information zur klassischen homöopathischen Therapie

Klassische Homöopathie bedeutet ganzheitliche Therapie, das heißt, sie bezieht sich auf die körperliche, geistige und seelische Ebene zugleich. Behandelt wird mit Arzneimitteln, die an gesunden Menschen geprüft wurden und bei diesen Symptome hervorgerufen haben, die in ihrer Gesamtheit Arzneimittelbild genannt werden. Sie werden nach dem Ähnlichkeitsprinzip verabreicht, das der Homöopathie ihren Namen gab (griech.: homoion patho = ähnliche Krankheit). Das heißt, es ist wichtig, daß das Arzneimittelbild mit dem Beschwerdebild des zu behandelnden Menschen so weit wie möglich übereinstimmt. Daraus läßt sich erkennen, daß es nötig ist, vom Patienten und seiner ganz individuellen Symptomatik ein umfassendes Bild zu bekommen. Dieses Bild erhält man durch eine sehr ausführliche Anamnese (Erhebung der Kranken- und Lebensgeschichte), die die bereits oben erwähnten Ebenen Körper, Geist und Seele erfaßt.

Ihre Aufgabe als Patient/in ist es, möglichst ausführlich von sich zu berichten, damit das eine, für Sie in Ihrer Situation passende Arzneimittel gefunden werden kann.

Die Grundsubstanzen der homöopathischen Arzneimittel sind natürlichen Ursprungs. Sie werden nach einem speziellen Verfahren aufbereitet, das man Potenzieren nennt. Dadurch verlieren die Substanzen ihren materiellen Charakter, sie können nun auf einer tieferen, energetischen Ebene wirken. Es handelt sich hierbei um hochwirksame Stoffe, die nie auf eigene Faust, sondern nur nach Anweisung eingenommen werden sollten.

Homöopathie ist keine Wundermedizin. Sie heilt, indem sie die Lebenskraft des Menschen (die ihn normalerweise gesund erhält) stärkt und ihm so hilft, die Krankheit zu überwinden. Am Anfang könnte eine zeitlich begrenzte Verstärkung bekannter Beschwerden auftreten (Erstreaktion).

Ideal wäre eine homöopathische Behandlung ohne Beeinflussung durch andere Medikamente oder Salben, egal ob natürlich oder chemisch. Ob dies bei Ihnen möglich ist, muß im Einzelfall entschieden werden. Alle arzneilichen Substanzen, die bestehende Symptome zum Verschwinden bringen, können auch die Wirkung des homöopathischen Mittels unterbrechen.

Besonders störend wirken sich folgende Dinge aus, die Sie daher bitte meiden sollten

  • Bohnenkaffee besonders mit Koffein,
  • schwarzer Tee in großen Mengen,
  • Kräutertee mit arzneilicher Wirkung z.B. Pfefferminze, Kamille
  • ätherische Öle, in erster Linie Kampfer, Menthol, Pfefferminz, enthalten z.B. in Franzbranntwein, Erkältungsbädern- balsam, Kaugummi, Hustenbonbons, Tigerbalsam, japanisches Heilpflanzenöl usw.,
  • eingeschaltete Heizkissen oder -decken.

Auch Zahnbehandlungen, Röntgenuntersuchungen, Szintigramme, Impfungen, usw. können den Heilungsverlauf stören. Bei planbaren Eingriffen sollten diese vor Therapiebeginn abgeschlossen sein. Ansonsten informieren Sie mich bitte.

In der ersten Folgebesprechung nach Einnahme der homöopathischen Arznei müssen alle seitdem aufgetretenen Veränderungen zusammengetragen werden, um die Wirkung des Mittels zu beurteilen und die weitere Therapie festzulegen. Es kann daher nützlich sein, sich Notizen der eigenen Beobachtungen zu machen.